Daddy Yankee "

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Bruce Lee wurde am 27. November 1940 im Chinese Hospital in San Francisco als Sohn eines chinesischen Vaters und einer deutsch-chinesischen Mutter geboren. Obwohl seine Filmkarriere bereits im frühen Alter von drei Monaten begann, bezeichnete Bruce Lee seine Rolle in The Beginning of A Boy, in dem er als 6-Jähriger mitspielte, als sein eigentliches Schauspieldebüt. Im Alter von acht Jahren folgte eine zweite Rolle, die ihm den Beinamen „Lǐ Xiǎolóng“ (Kleiner Drache Lee) einbrachte; unter diesem Namen war er fortan im gesamten Mandarin-Film-Circuit bekannt. In The Orphan hatte er dann schließlich mit 17 Jahren seine erste Hauptrolle. Bis zu seinem 18. Lebensjahr umfasste seine Filmografie bereits 20 Filme.

Nach Absolvierung der Grundschule wurde Bruce mit zwölf Jahren in Hongkong auf einer katholischen Knabenschule, dem La-Salle-College, zugelassen. Auf Grund der vorherrschenden Rivalität zwischen chinesischen und britischen Schülern kam es nach der Schule oftmals zu Schlägereien. Schon bald bat Bruce seine Mutter, Kampfkunstunterricht nehmen zu dürfen, um sich verteidigen zu können. Da die Langsamkeit der Übungen und Bewegungen des Tai Chi Chuan, welches sein Vater praktizierte, nicht seiner Natur entsprach, war seine Mutter schließlich bereit, Bruce den Unterricht zu finanzieren. Die Anhänger Yip Mans forderten gerne Schüler anderer Kung-Fu-Schulen zu sportlich fair ausgetragenen Kämpfen heraus, an denen sich auch Bruce regelmäßig beteiligte. Bei einem dieser Kämpfe verletzte Bruce seinen Gegner so stark, dass dessen Eltern Anzeige bei der Polizei erstatteten. Die Polizei übergab Bruce der Obhut seiner Eltern mit dem Hinweis, dass bei weiteren Vergehen mit einer Gefängnisstrafe für Bruce zu rechnen sei. Auf Grund dieses Vorfalls und um zu gewährleisten, dass Bruce weiterhin die amerikanische Staatsbürgerschaft würde behalten können, beschlossen Bruces Eltern, den 18-Jährigen nach San Francisco zu schicken. So fuhr er 1959 an Bord eines Dampfers der American President Lines in die Vereinigten Staaten. Auf dieser 18-tägigen Reise verdiente sich Bruce sein erstes eigenes Geld, indem er den Passagieren der 1. Klasse Cha-Cha-Unterricht gab (eine langjährige Leidenschaft, die ihm 1958 den Titel des Hongkong-Cha-Cha-Meisters einbrachte). Die Reise wurde für Bruce auch eine Zeit der Selbstbesinnung; er kam als ein ausgeglichener, aufgeschlossener und neugieriger junger Mann in den USA an.

Übergangsweise lebte er zunächst bei einem Freund seines Vaters in San Francisco und verdiente dort weiterhin etwas Geld mit dem Tanzunterricht. Ein paar Monate später in Seattle griff Bruce auf das Angebot von Ruby Chow – einer Freundin der Familie – zurück, für Kost, Logis und etwas Trinkgeld als Platzanweiser und Kellner in deren Restaurant zu arbeiten. Zur gleichen Zeit besuchte Bruce tagsüber die Edison Technical School, um seinen High-School-Abschluss zu erlangen. Er qualifizierte sich schließlich für die University of Washington, wo er sich u. a. dem Studium der Philosophie widmete. In seiner Freizeit gab er interessierten Kommilitonen in Hinterhöfen, Parks und auf dem Universitätsgelände Kung-Fu-Unterricht – unter ihnen Taky Kimura, der später Bruces erster Assistenztrainer und Freund fürs Leben werden sollte, sowie seine spätere Frau Linda Emery. Ende 1963, nachdem er den Sommer bei seiner Familie in Hongkong verbracht hatte, kehrte Bruce nach Seattle zurück, wo er am University Way, nahe dem College-Campus, sein erstes offizielles „Jun Fan Gung Fu Institute“ eröffnete. Am 17. August 1964 heirateten Bruce und Linda und zogen gemeinsam nach Oakland, wo sie zunächst im Hause von James Yimm Lee wohnten. Bruce und James, ebenfalls ein leidenschaftlicher Kampfkünstler, lernten sich durch gemeinsame Bekannte kennen und wurden unverzüglich unzertrennliche Freunde. Bruce hatte großes Vertrauen in James und setzte ihn in seinem zweiten Jun Fan Gung Fu Institute in Oakland als seinen Assistenztrainer ein. Auf Grund der Exklusivität seiner Kwoons (Trainingsstätten) waren die beiden Institute finanziell nur mäßig erfolgreich, und die Einnahmen reichten vorerst nicht aus, zusammen mit der inzwischen schwanger gewordenen Linda in ein eigenes Haus zu ziehen. Dennoch widmete sich Bruce mit großer Perfektion und Leidenschaft der Entwicklung seiner eigenen Kampfkunstmethode, die in den folgenden Jahren als Bruce Lees „Jeet Kune Do“ (der Weg der eingreifenden oder abfangenden Faust) bekannt werden sollte.

Skulptur Bruce Lees in der Avenue of Stars, Hongkong
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Skulptur Bruce Lees in der Avenue of Stars, Hongkong

1964 folgte Bruce Lee der Einladung von Ed Parker, dem sogenannten „Vater“ des amerikanischen Kenpo-Karate, bei den ersten internationalen Karatemeisterschaften in Long Beach, Kalifornien, das bis dato in der westlichen Welt noch völlig unbekannte Kung Fu zu demonstrieren und zu erläutern. Der sogenannte „One Inch Punch“, den Bruce während dieser Demonstration dem erstaunten Fachpublikum vorführte, wurde zu einem seiner berühmtesten Markenzeichen. Aus einer sehr kurzen Entfernung (daher der Name) führte er einen Fauststoß aus, der den Gegner mehrere Meter nach hinten fallen ließ. Sein Auftritt sollte zum großen Wendepunkt in Bruces Leben werden. Die Vorführung wurde von vielen Menschen, sowohl vor Ort als auch am Fernsehbildschirm, verfolgt. Unter ihnen war auch Hollywood-Starfriseur Jay Sebring, der dem Fernsehproduzenten William Dozier, welcher auf der Suche nach einem asiatischen Darsteller für seine (Charlie Chan's) Number One Son-Fernsehserie war, von Bruces Fähigkeiten und Anziehungskraft auf das Publikum berichtete. Dozier setzte sich mit Ed Parker in Verbindung und bat ihn um die Videoaufzeichnung von Bruces Vorführung. Dozier war von der Bühnenpräsenz Bruce Lees ebenfalls sehr angetan und lud ihn umgehend zu Probeaufnahmen nach Los Angeles ein, welche zu beiderseitiger Zufriedenheit verliefen. Auf Grund der überaus erfolgreich angelaufenen Batman-Serie seiner Greenway Production Company entschied sich Dozier jedoch, der Produktion einer weiteren, ebenfalls auf einer Comicfigur basierenden Fernsehserie mit dem Titel The Green Hornet den Vorrang zu geben. Somit musste Bruce mehr als ein Jahr lang warten, bis er wieder etwas von Dozier hören sollte.

Am 1. Februar 1965 brachte Linda ihr erstes Kind, Brandon Bruce Lee, zur Welt. Bruce bezeichnete ihn stolz als den einzigen blonden, blauäugigen Chinesen der Welt. Doch seine Geburt wurde schon eine Woche später von der Nachricht über den Tod von Bruces Vater überschattet. Bruce flog umgehend zur Beisetzung nach Hongkong; Linda und Brandon folgten ihm einige Tage später, wo sie dann für vier Monate im Hause der Lee-Familie wohnten. Bruce, der danach strebte, seine Filmkarriere in Hollywood fortzusetzen, blieb währenddessen in ständigem Kontakt mit William Dozier. Im September 1965 flog die junge Familie in die Vereinigten Staaten zurück, wo sie vorerst weitere vier Monate bei Lindas Familie in Seattle verbrachten, bis sie schließlich nach Oakland heimkehrten.

Nach dem langerwarteten OK von Dozier für The Green Hornet zogen Linda und Bruce im März 1966 nach Los Angeles; hier eröffnete Bruce in Chinatown L.A. das dritte Jun Fan Gung Fu Institute, mit Ed-Parker-Schüler Dan Inosanto als seinem Assistenztrainer. In L.A. absolvierte Bruce seinen ersten und einzigen formellen Schauspielunterricht, den die Twentieth Century Fox für ihn organisierte. Die Green Hornet-Serie wurde, bedingt durch die geringen Einschaltquoten, nach nur sechs Monaten und 26 ausgestrahlten Folgen wieder eingestellt. Dennoch verschaffte die Filmrolle des Kampfkunst-erfahrenen Kato Bruce Lee eine große Anhängerschaft begeisterter Teenager und auch Erwachsener. Durch Hilfe und Einfluss solch prominenter Hollywoodgrößen wie James Coburn, Steve McQueen und Drehbuchautor Stirling Silliphant, die bei Bruce zwischenzeitlich Trainingsstunden nahmen und mittlerweile gute Freunde von ihm geworden waren, konnte er sich durch Gastauftritte in Fernsehserien wie Ironside, Blondie und Here Come the Brides weiterhin im Blickpunkt der Öffentlichkeit aufhalten. Gleichzeitig führte seine große Reputation als Kung-Fu-Experte dazu, dass sich einige der besten Karatekämpfer, wie Joe Lewis, Chuck Norris, Mike Stone und Louis Delgado, fachlich mit Bruce austauschten und zum Teil Privatunterricht bei ihm nahmen. 1968 bekam er in Marlowe an der Seite von Hauptdarsteller James Garner seinen ersten Auftritt in einem abendfüllenden Hollywoodfilm. 1969 – die Lee-Familie war am 19. April durch Töchterchen Shannon Lee um ein weiteres Mitglied reicher geworden – richtete sich Bruce mit seiner Idee vom „ultimativen Martial-Arts-Film“ an James Coburn und Stirling Silliphant. Doch trotz anfänglicher Begeisterung seitens Warner Brothers hinsichtlich des Drehbuchs zu The Silent Flute ließ das Filmstudio das Projekt wegen Realisierungsschwierigkeiten schließlich fallen.

1970 begannen Bruce Lee und Stirling Silliphant die Zusammenarbeit zur Pilotfolge der Fernsehserie Longstreet, in der sich Bruce in der Rolle des Kampfkunstexperten regelrecht selbst spielte, was ihm eine überaus positive Publikumsresonanz einbrachte. Während eines Kurzbesuchs in Hongkong musste Bruce zu seiner Überraschung feststellen, dass er in seiner Rolle als Kato in der Green Hornet-Serie auf begeisterten Anklang beim chinesischen Publikum gestoßen war. Die Serie wurde auf allen Kanälen rauf und runter gespielt und aus reiner Begeisterung zu ihrem Landsmann kurzerhand in The Kato Show umbenannt. Entsprechend groß war das Medieninteresse an Bruce Lee, und so brachten ihm die vielen Radio- und Fernsehinterviews, die er fortan gab, im Nu zahlreiche Angebote von Filmproduzenten aus Hongkong und Taiwan ein. Die Shaw-Brüder, die damals nahezu eine Monopolstellung in der Hongkonger Filmindustrie innehatten, unterbreiteten ihm einen Langzeitvertrag, den Bruce aber auf Grund der lächerlich geringen Gage dankend ablehnte. Fast gleichzeitig machte ihm Raymond Chow, ein aufstrebender Filmproduzent, Eigentümer der Golden Harvest Studios und erklärter Konkurrent der Shaw-Brüder, ein lukratives Angebot über zwei Spielfilme, in denen Bruce jeweils die Hauptrolle spielen sollte. Obwohl Bruce seine filmische Zukunft nach wie vor in den USA sah, willigte er in das Angebot von Raymond Chow ein und nahm im Juli 1971 in Thailand die Dreharbeiten zu seinem ersten Feature-Film The Big Boss auf. Die guten Kritiken, die er zwischenzeitlich für seine Rolle in der Pilotfolge von Longstreet erhielt, veranlassten Paramount Pictures dazu, Bruces Engagement um drei weitere Folgen zu verlängern. Einen entsprechenden Vertrag unterzeichnete Bruce nach Beendigung der Dreharbeiten in Thailand. Nach Ausstrahlung dieser weiteren Longstreet-Folgen überhäuften ihn sowohl Paramount Pictures als auch Warner Brothers mit verlockenden Angeboten. Trotzdem kehrte Bruce, in Begleitung von Linda und den Kindern, zunächst nach Hongkong zurück, um seinen Vertrag mit Raymond Chow zu erfüllen. Im Oktober 1971 hatte The Big Boss Premiere und wurde auf Anhieb ein großer Erfolg. Der Film schlug alle bis dahin bestehenden Kino-Rekorde des Mandarin-Film-Circuits. Noch im selben Jahr begannen die Dreharbeiten für Bruces zweiten Film Fist of Fury, welcher bei der Uraufführung im März 1972 wiederum den Einspielrekord von The Big Boss einstellte.

Nach diesen finanziell zwar äußerst erfolgreichen, dennoch während der Dreharbeiten von großen Schwierig- und Unstimmigkeiten begleiteten Filmen wollte Bruce in seinem nächsten Film eigene Ideen und Ansichten über die Kampfkünste und das Filmemachen umsetzen. So entstand das Drehbuch zu The Way of the Dragon. Für diesen Film, der u. a. in Rom gedreht wurde, engagierte er die beiden Karateweltmeister Chuck Norris und Bob Wall. Die von Bruce in The Way of the Dragon choreografierten Kämpfe sollten in die Filmgeschichte eingehen. Wieder brach Bruce mit seinem neuen Film, der 1972 allein in Hongkong mehr als fünf Millionen Hongkong-Dollar einspielte, alle Rekorde. Im Anschluss daran begann er mit den Dreharbeiten zu Game of Death. Diese wurden jedoch unterbrochen und sollten niemals beendet werden, da Bruce zwischenzeitlich für die Hauptrolle in Enter the Dragon, einer von Warner Brothers und Golden Harvest eingegangenen prestigeträchtigen chinesisch-amerikanischen Koproduktion, unterzeichnet hatte. Im Februar 1973 begannen in Hongkong unter der Regie von Robert Clouse die Dreharbeiten zu Enter the Dragon, welcher Bruce Lee posthum die langersehnte Anerkennung in Hollywood bescherte und Anfang der siebziger Jahre den weltweiten „Kung Fu Craze“ auslöste. Als Game of Death 1978 schließlich in die Kinos kam, unterschied er sich völlig von Bruce Lees Originalkonzept, was erst vor wenigen Jahren bekannt wurde, als man dieses in den zahlreichen Unterlagen Bruce Lees wiederfand.

Tod und Nachruhm [Bearbeiten]

Die Dreharbeiten zu Enter the Dragon nahmen Bruce physisch und psychisch so stark in Anspruch, dass er am Nachmittag des 10. Mai 1973 auf den Gängen der Golden-Harvest-Studios zusammenbrach. Er wurde mit Atemnot und Schüttelkrämpfen umgehend ins Krankenhaus gebracht. Nach eingehender Untersuchung in Hongkong und anschließend auch in Los Angeles wurden ein Hirnödem und ein epileptischer Anfall diagnostiziert.

Nach der Verordnung diverser Medikamente kehrten Bruce und Linda beruhigt zu den Dreharbeiten nach Hongkong zurück. Hier wollte Bruce die noch laufende Post-Production fertigstellen und dann mit seiner Familie nach Los Angeles zurückkehren. Doch am Abend des 20. Juli 1973 wurde Bruce erneut bewusstlos ins Queen-Elisabeth-Hospital in Hongkong eingeliefert. Alle Wiederbelebungsversuche der dortigen Ärzte waren vergebens. Laut Obduktionsbericht und diversen medizinischen Gutachten starb Bruce Lee an den Folgen einer Hirnschwellung, ausgelöst durch eine allergische Reaktion auf ein verabreichtes Schmerzmittel. Einer neueren Untersuchung zufolge könnte er aber an einem spontanen Tod während eines epileptischen Anfalls, bei dem Herz- und Lungentätigkeit versagen, gestorben sein.

Der Kleine Drache verstarb im Alter von 32 Jahren. Am 25. Juli 1973 gab es in Kowloon eine feierliche Trauerzeremonie, bei der außer Verwandten und engsten Freunden auch viele Stars und Filmleute anwesend waren, um Bruce Lee die letzte Ehre zu erweisen. Wenige Tage danach überführte Linda den Sarg in die USA, wo Bruce am 30. Juli 1973 in Seattle auf dem Lake-View-Cemetery beigesetzt wurde. Bruce Lee ebnete den Weg für viele inzwischen berühmt gewordene Martial-Arts-Schauspieler, wie Jackie Chan, Sammo Hung, Jet Li, Donnie Yen, Steven Seagal, Jacky Wong, Chuck Norris und Jean-Claude Van Damme.

Am 28. April 1993, 20 Jahre nach seinem Tod, wurde Bruce Lee ein Stern auf dem Hollywood Walk of Fame verliehen. An diesem Tag versammelten sich Hunderte von Menschen, um dem „King of Kung Fu“ erneut Ehre und Dankbarkeit zu erweisen: Witwe Linda Lee-Cadwell, Tochter Shannon, Bruder Robert, Bob Wall, John Saxon, Jean-Claude van Damme und Jacky W.

Im selben Jahr erschien der Film Dragon - Die Bruce Lee Story. Der Film stellt eine Biographie von Bruce Lee dar. Er selbst wurde gespielt von Jason Scott Lee. Am Drehbuch wirkte seine Frau mit.

Am 21. Juli 2003, anläßlich seines 30. Todestages, verfasste "Things Asian" einen Artikel: Seine Legende sei nach 30 Jahren immer noch stark geblieben, und er hätte seinen Platz im "Volk der Kampfkünstler" als größter Kampfkünstler aller Zeiten etabliert. (Quelle)

Am 26. November 2005 wurde in Mostar an seinem 65. Geburtstag eine Statue von Bruce Lee enthüllt. Sie war auf Initiative der Mostarer Jugendgruppe „Städtische Bewegung Mostar“ mit finanzieller Unterstützung der deutschen Kulturstiftung des Bundes errichtet worden. Nach Aussage des Bewegungs-Sprechers Nino Raspudić fiel die Wahl auf die verstorbene Kung-Fu-Legende, weil alle sich mit ihm identifizieren könnten. Mit der Statue soll ein Zeichen gegen die ethnische Zerrissenheit auf dem Balkan gesetzt werden.

Am 25. Februar 2006 erschien ein Artikel im "Guardian"(Quelle), der drei Tage später auch vom "Stern" (Quelle) veröffentlicht wurde. Demnach seien Ärzte aus Amerika zu dem Ergebnis gekommen, ein epileptischer Anfall sei sehr wahrscheinlich die Todesursache gewesen. Es gibt davon eine Form, die überwiegend bei Männern im Alter von 20 bis 40 auftritt, wenn diese an starkem Schlafmangel und/oder enormem Stress leiden; beides war bei Lee zutreffend. Die Betroffenen sterben an einem Aussetzen der Herz- und/oder Lungenfunktion. Diese Erklärung wirkt weitaus glaubwürdiger als die bisherigen Theorien, er sei vergiftet worden, bzw. hätte allergisch auf die 0,05 mg Cannabis oder die Kopfschmerztablette reagiert.

Literatur [Bearbeiten]

  • Linda Lee: Die Bruce-Lee-Story, Falken-Verlag, Niederh, ISBN 3-8068-1415-5
  • Bruce Lee: Jeet Kune Do - Bruce Lee's Commentaries on the Martial Way, Charles E. Tuttle Co. Inc., Boston, ISBN 0-8048-3132-7
  • Bruce Lee/Linda Lee: Bruce Lees Jeet Kune Do, Falken-Verlag, Niederh., ISBN 3-8068-0440-0 (im Original: The Tao Of Jeet Kune Do)
  • Bruce Lee/M. Uyehara: Bruce Lee's Fighting Method Vol. 1: Self-Defense Techniques, Ohara Publications Inc., California, ISBN 0-89750-050-4
  • Bruce Lee/M. Uyehara: Bruce Lee's Fighting Method Vol. 2: Basic Training, Ohara Publications, ISBN 0-89750-051-2
  • Bruce Lee/M. Uyehara/ Mike Plane: Bruce Lee's Fighting Method Vol. 3: Skill In Techniques, Ohara Publications Inc., California, ISBN 0-89750-052-0
  • Bruce Lee/M. Uyehara: Bruce Lee's Fighting Method Vol. 4: Advanced Techniques, Ohara Publications Inc., California, ISBN 0-89750-053-9
  • Bruce Lee (Illustrator): Chinese Gung Fu - The Philisophical Art Of Self-Defense, Ohara Publications Inc., California, ISBN 0-89750-112-8
  • Bruce Lee: The Art Of Expressing The Human Body, Charles E. Tuttle Co. Inc., Boston, ISBN 0-8048-3129-7

Kinofilme [Bearbeiten]

Bruce Lee hat in mehr als 30 Filmen mitgewirkt. Diese Liste nennt die vermutlich wichtigsten mit deutschem und englischem Titel und dem Entstehungsjahr.

Bemerkenswert ist vor allem der letzte. Als Lee starb, waren nur wenige Sequenzen gedreht, darunter der spektakuläre Kampf gegen Kareem Abdul-Jabbar, einen 2,18 m großen Basketballprofi. Robert Clouse hat Jahre nach Lees Tod daraus einen vollständigen Film gemacht, indem er mehrere Doubles und zahlreiche Schnipsel aus Lees älteren Filmen einsetzte. Für Kenner der vorhergehenden Filme ist es ein besonderes Vergnügen, diese kurzen Ausschnitte zu erkennen und zuzuordnen. Beispiel: Robert Wall und ein Bruce-Double stehen sich gegenüber. Man sieht das Double von hinten. Schnitt. Der echte Bruce Lee (Frontalaufnahme) setzt zu einem hohen Tritt an. Schnitt. Robert Wall wird von einem Fuß im Gesicht getroffen. Es gibt mehrere Versionen von diesem Film, der auch Das Spiel des Todes heißt. Außerdem wurden 27 Jahre nach seinem Tod neue Ausschnitte gefunden, die in dem Dokumentarfilm Bruce Lee - Der Weg eines Kämpfers (A Warriors Journey) zu sehen sind.

The Silent Flute wurde 1978 verfilmt.

Nach Lees Tod gab es zahlreiche Versuche, von seinem Ruhm zu profitieren. Mehrere Schauspieler spezialisierten sich auf Bruce-Lee-Imitationen. Ein bekannter Doppelgänger ist Bruce Li. Bei manchen Filmen wurde der Name "Bruce Lee" in den Titel eingefügt, bei anderen hiess die Hauptrolle so

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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